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Betrieb verkaufen

Betrieb verkaufen — Ablauf, Bewertung & Nachfolge

Den eigenen Handwerksbetrieb zu verkaufen ist eine der größten Entscheidungen im Unternehmerleben. Ein strukturierter M&A-Prozess dauert im Handwerk typischerweise 9 bis 15 Monate — von der Bewertung über Due Diligence bis zum Notartermin. Werkwert begleitet Sie mit 1 % Success-Fee statt der üblichen Lehman-Staffel.

Kurzantwort

Der Verkauf eines Handwerksbetriebs dauert in der Regel 9 bis 15 Monate. Der wichtigste erste Schritt ist eine fundierte Bewertung als Verhandlungsanker. Optimal ist eine Exit-Vorbereitung 24 Monate vor dem geplanten Verkauf — so lassen sich noch wertsteigernde Maßnahmen umsetzen.

Wie läuft der Verkauf eines Handwerksbetriebs ab?

Ein strukturierter Verkaufsprozess folgt im Handwerk typischerweise sieben Phasen. Von der ersten Bewertung bis zum Notartermin vergehen dabei meist 9 bis 15 Monate — mit guter Vorbereitung auch weniger.

  • Bewertung: fundierte Wertspanne als Verhandlungsanker
  • Exposé: anonymisierte Aufbereitung der Eckdaten
  • Käufersuche: Ansprache passender Interessenten
  • LOI: Absichtserklärung mit Preisrahmen
  • Due Diligence: Prüfung durch den Käufer
  • SPA: Kaufvertrag und Verhandlung der Klauseln
  • Closing: Signing, Kaufpreiszahlung, Übergabe

Wann ist der richtige Zeitpunkt zu verkaufen?

Der beste Zeitpunkt für den Verkauf liegt nicht dann, wenn man muss, sondern wenn der Betrieb übertragbar ist. Wer die Exit-Vorbereitung rund 24 Monate vorzieht, kann den Wert oft spürbar steigern — vor allem, indem er den Betrieb vom Inhaber unabhängiger macht. Ein Verkauf unter Zeitdruck (Krankheit, plötzlicher Ausstieg) führt dagegen fast immer zu Abschlägen.

  • Inhaber-Abhängigkeit senken: Verantwortung und Kundenkontakte ins Team verlagern
  • Wiederkehrende Umsätze aufbauen (Wartungsverträge, Serviceabos)
  • Zahlen sauber dokumentieren: bereinigtes EBITDA, klare Abgrenzung Privat/Betrieb
  • Auftragsbestand und Fachkräfte sichern

Welches Nachfolge-Modell passt?

Nicht jeder Verkauf ist gleich. Je nach Ziel — schneller Ausstieg, maximaler Preis oder Erhalt des Lebenswerks — passt ein anderes Modell. Rechtlich wird zwischen Asset Deal (einzelne Wirtschaftsgüter) und Share Deal (Gesellschaftsanteile) unterschieden; die Kaufpreiszahlung kann über Earn-Out oder Vendor-Loan gestreckt werden.

  • Familienübergabe: Erhalt des Lebenswerks, oft unter Marktwert
  • MBO: Verkauf an die eigenen Führungskräfte
  • MBI: externer Manager kauft und führt selbst
  • Strategischer Käufer: anderer Betrieb oder Roll-up-Investor, meist höchster Preis

Was kostet der Verkauf — und was verdient Werkwert?

Klassische M&A-Berater rechnen im Handwerk oft nach der Lehman-Staffel ab (5 % auf die erste Million, dann absteigend) plus Retainer. Werkwert setzt bewusst auf ein einfaches Modell: Die Erstbewertung ist kostenlos, und im Erfolgsfall fällt eine Success-Fee von 1 % des Kaufpreises an — kein Retainer, keine Vorabkosten. Sie zahlen also erst, wenn der Verkauf tatsächlich zustande kommt.

  • 60 % aller Übergaben ohne öffentliches Inserat
  • M&A-Prozess Handwerk: Ø 9–15 Monate
  • Werkwert Success-Fee: nur 1 %